Ihr Ansprechpartner

Dr. Holger Müller
Tel.: ++49/(0)351/81066 38
Mail: Holger.Mueller@cfsm.de
Inhouse-Seminare
Rund um den Themenbereich "Supply Management" bieten wir Ihnen individuelle Seminare und Schulungen an, die neben der Vermittlung des Fachwissens auch besonderen Wert auf praktische Übungen legen.
Workshops
Aktuelle Workshopangebote:
Risiken fest im Griff – Effektives Risikomanagement in der Beschaffung von KMU
Ziel des Workshops:
Ein systematisches Management von Risiken in der Beschaffung leistet neben der Erfüllung von gesetz-lichen Anforderungen einen wesentlichen Beitrag zum nachhaltigen Erfolg des Unternehmens. Vielfältige Faktoren wie volatile Wechselkurse, kurzfristige Lieferantenausfälle oder Naturkatastrophen gefährden den Erfolg der Beschaffung und damit des Unternehmens. Ein effektives und anforderungsgerechtes Risikomanagement unterstützt beim Umgang mit wirtschaftlichen Turbulenzen und der zunehmenden Komplexität globaler Beschaffungsstrukturen. Im Rahmen des Workshops sollen Ansätze vorgestellt und diskutiert werden, wie ein effizientes und pragmatisches Risikomanagement implementiert werden kann.
Folgende Punkte stehen im Fokus des Workshops:
- Risikomanagementprozess als Handlungsrahmen
- Risikoarten in der Beschaffung
- Analyse- und Bewertungsmethoden
- Strategien zum Umgang mit Risiken
- Pragmatische Umsetzungen eines Berichtssystems für den Mittelstand
- Organisatorische Verankerung eines wirksamen Risikomanagements
Teilnehmerfokus:
- Branchenübergreifend, Risikomanagement aus Sicht der Beschaffung
- Maximal 20 Unternehmen
Ablauf:
- Vorabbefragung und Gruppenbenchmark mittels einer Checkliste
- Impulsvorträge entlang der Phasen des Risikomanagementprozesses
- Diskussion der Erfahrungen der Teilnehmer
- Praktische Anwendung in einer begleitenden Fallstudie
Termin und Ort:
13.12.2011, 10-16 Uhr, Würzburg
Rohstoffbeschaffung – Management von Preis- und Versorgungsrisiken in KMU
Ziel des Workshops
Rohstoffe bilden den Ausgangspunkt jeder Wertschöpfungskette. Ihr Anteil an den Fertigungskosten ist häufig deutlich höher als beispielsweise die Lohnkosten und beträgt nicht selten 50 % und mehr. Das rasante Wirtschaftswachstum in vielen Entwicklungsländern, allen voran China, hat die Nachfrage nach Rohstoffen, wie Kohle, Eisen und Kupfer, stark ansteigen lassen. Gleichzeitig ist es in der jüngeren Vergangenheit verstärkt zu Zusammenschlüssen unter den Rohstoffförderern gekommen, die dadurch ihre Marktmacht ausbauen konnten. Sowohl die Preise als auch die Preisvolatilität von Rohstoffen haben in der Folge stark zugenommen und stellen rohstoffverarbeitende Unternehmen vor große Herausforderungen. Rohstoffrisikomanagement wird daher zunehmend zu einem wesentlichen Erfolgsfaktor. Im Rahmen des Workshops sollen Ansätze diskutiert werden, wie insbesondere KMU mit diesen geänderten Bedingungen umgehen sollten.
Folgende Punkte stehen im Fokus des Workshops:
- Rohstoffe und ihre Bedeutung für produzierende Unternehmen
- Ansätze zur Bewertung von Rohstoffrisiken
- Die Bedeutung von Transparenz bei der Betrachtung von Rohstoffrisiken
- Möglichkeiten zum Umgang mit Rohstoffrisiken in KMU
- Erfahrungen mit Sicherungsgeschäften (Financial Hedging)
Teilnehmerfokus:
- Branchenübergreifend, Beschaffung metallverarbeitender Unternehmen
- Maximal 20 Unternehmen
Ablauf:
- Vorabbefragung und Auswertung der Erfahrungen im Bereich Rohstoffrisikomanagement
- Austausch und Diskussion basierend auf Impulsvorträgen und Erfahrungsberichten der Teilnehmer
- Vorstellung eines praktischen Beispiels zur Bewertung von Rohstoffrisiken
Termin und Ort:
25.10.2011, 10-16 Uhr, Würzburg
Globale Beschaffungsnetzwerke gestalten - Vom „Bauchgefühl“ zur fundierten Entscheidungsunterstützung
Internationale Einkaufsaktivitäten gehören in nahezu allen großen wie mittelständischen Unternehmen mittlerweile zum Tagesgeschäft und sind oftmals unumgänglich, um weitere Kostensenkungspotenziale zu erschließen. Genauso selbstverständlich treten leider Rückschläge in diesen Projekten auf, die häufig auf Defizite in der Planung zurückzuführen und daher vermeidbar sind.
Das Ziel des Workshops besteht darin, Ihnen Global Sourcing als einen planbaren systematischen Prozess zu vermitteln, dessen Fundament durch Tools zur validen Planung und Entscheidungsunterstützung gelegt wird. Neben der Vorstellung der verschiedenen Instrumente steht vor allem die gemeinsame Diskussion über die individuell angepasste Implementierung und den Einsatz im Unternehmen im Vordergrund.
Zielgruppe sind alle Verantwortlichen aus den Bereichen Einkauf, Produktion und Logistik sowie Geschäftsführer mittelständischer Betriebe.
Inhalt auf einen Blick:
- Global Sourcing als planbarer Prozess
- Auswahl der geeigneten Materialgruppen
- Auswahl der “Best Cost Regions“
- Systematische TCO-Bewertung
- Optimierung des Beschaffungsnetzwerks
Termin und Ort:
Frühjahr 2012 - Termin in Abstimmung mit den Teilnehmern, Würzburg
(Der Workshop findet mit 6-8 Teilnehmern statt)
Durchgeführte Workshops:
Standardisierung und Klassifizierung von Material, 05.07.2011, Würzburg
Die Standardisierung und Klassifizierung des Materials sind grundlegende Maßnahmen zur Rationalisierung in Unternehmen. Sie bilden zum einen die Voraussetzung, um die notwendige Transparenz im Unternehmen über die Ausgaben zu schaffen, um Synergien und Bündelungspotenziale zu erschließen, sich elektronisch mit Geschäftspartnern zu vernetzen oder Benchmarks mit anderen Unternehmen durchzuführen. Zum anderen senken sie maßgeblich die „Komplexitätskosten“, z. B. durch die Reduzierung des Entwicklungs-, Dispositions- und Steuerungsaufwands oder von Lagerbeständen.
Die Umsetzung dieser Maßnahmen stellt Unternehmen jedoch häufig vor große Herausforderungen. Im Rahmen des Workshops wurden insbesondere folgende Problemstellungen diskutiert :
- Eindämmung des „Wildwuchses“ an Neuteilen vs. Akzeptanz der Teilevielfalt im Unternehmen: Strategien und organisatorische Konzepte
- Operative Verantwortlichkeiten und Prozesse zur Klassifizierung von Materialien sowie zur Anlage und Freigabe von Stammdaten
- Ergebnismessung der Standardisierung (Total Cost Betrachtung)
- Warengruppenstruktur: eCl@ss/UNSPSC vs. proprietärer/eigener Klassifikationsschlüssel
- Erfahrungen mit elektronischen Tools und Hilfsmitteln zum Materialdatenmanagement
