Sie sind hier: Home / Veranstaltungen / Seminare & Workshops
Mittwoch, 26. Juli 2017

Ihr Ansprechpartner

Prof. Dr. Holger Müller
Tel.: ++49/(0)351/81066 38
Mail: Holger.Mueller@cfsm.de

Inhouse-Seminare

Rund um den Themenbereich "Supply Management" bieten wir Ihnen individuelle Seminare und Schulungen an, die neben der Vermittlung des Fachwissens auch besonderen Wert auf praktische Übungen legen.

Workshops

Aktuelle Workshopangebote:

Aktuell sind keine "externe" Seminaren/Workshops geplant. Gern unterbreiten wir Ihnen ein Angebot für eine individuelle Veranstaltung.

Auswahl durchgeführter Seminare/Workshops:

Global Sourcing – internationale Beschaffungsmärkte erfolgreich und nachhaltig nutzen
03.12.2013, Würzburg
06.12.2012, Stuttgart

Nicht nur die großen Global Players, sondern mittlerweile auch der Mittelstand, sind weltweit vernetzt. Galt dies in der Vergangenheit primär für den Absatz, sind heute Beschaffung und Produktion in internationalen Wertschöpfungsnetzwerken selbstverständlich.

Die Versorgung des Unternehmens über die weltweit am besten geeigneten Lieferanten ist eine der größten unternehmerischen Herausforderungen unserer Zeit. Leider resultieren oftmals Entscheidungen für die Erschließung von Beschaffungsmärkten, für konkrete Lieferanten oder den Aufbau logistischer Ketten nicht auf Analysen, die die Chancen, aber auch Risiken ausreichend berücksichtigen. Resultat können Fehlentscheidungen sein, die nicht nur viel Geld kosten, sondern auch langfristige Schäden - wie Image- oder Know-how-Verlust - dem Unternehmen zufügen.

Seminarziel

Global Sourcing bedeutet nicht nur „billig“ einkaufen: Im Rahmen des Seminars wird Ihnen Global Sourcing als umfassende Strategie vermittelt. Sie lernen die relevanten Methoden und Prozesse sowie die unternehmensinternen Voraussetzungen für den internationalen Einkauf kennen, um eine Global-Sourcing-Strategie systematisch zu planen und umzusetzen. Aktuelle Informationen zu interessanten Beschaffungsregionen, Datenquellen und Anlaufstellen unterstützen Sie zudem, das aufgezeigte Vorgehen in Ihrem Unternehmen effizient und nachhaltig umsetzen zu können.

 

Social Media - Web2.0: Hype oder innovative Tools für Organisationen und Geschäftsbeziehungen?
27.06.2012, Würzburg

Dem erheblichen Medienrummel rund um Plattformen wie Facebook stand bisher noch eine relativ übersichtliche Anzahl seriöser unternehmerischer Anwendungen gegenüber. Allerdings hat sich eine große Dynamik bei der Einführung und dem Ausrollen von Social Media im unternehmerischen Umfeld herausgebildet, die auf eine zügige Verbreitung dieser Technologie schließen lässt.

Web2.0-Technologien bieten erhebliches Potenzial:

  • zum Finden/Dokumentieren/Teilen von Wissen,
  • für transparente Organisationsstrukturen,
  • für Kooperation und Projektarbeit,
  • für verbesserte Kommunikation,
  • zur Förderung von Innovation und Kreativität oder
  • zur Sichtbarmachung von Basisströmungen/-meinungen (Groundswell).


Im Rahmen des Workshops soll diskutiert werden, welche Optionen für Unternehmen – organisationsintern, aber auch zwischenbetrieblich – im Bereich Social Media/Web 2.0 bestehen, und wie eine erfolgreiche Umsetzung realisiert werden kann.

Folgende Punkte standen im Fokus des Workshops:

  • Potenziale der Tools und unternehmensinterne Voraussetzungen
  • Wirtschaftlichkeit von Social Media
  • Fachliche und technische Integration
  • Design des Einführungsprozesses
  • Erfahrungen bei der Nutzung im Tagesgeschäft

 
E-Sourcing im Mittelstand: Lieferantenmanagement und Ausschreibungen
24.05.2012, Würzburg

Die Nutzung von Lösungen im Bereich E-Sourcing ist kein „einfaches“ IT-Thema. Hier geht es nicht darum, Software „von der Stange“ zu installieren. Es gibt wenige Projekte, die im Einkauf so facettenreich sind: Das Fachkonzept (Prozesse und Organisation), die solide Datenbasis, die Software, System-Schnittstellen sowie nicht zuletzt das „Change Management“, die Abstimmung mit der Unternehmensführung und den Mitarbeitern der eigenen, aber auch vieler anderer Abteilungen, mit Lieferanten, Logistik- und Finanzdienstleistern u.a.m. Auch wenn die einzelnen Tools nur einen kleinen Prozessausschnitt der Supply Chain der Unternehmen repräsentieren, sind sie doch Bestandteil dieses immer komplexer werdenden – meist globalen – Prozessnetzwerks, dessen Management wettbewerbsentscheidend ist und bei dem alle Rädchen optimal ineinander greifen müssen.
Hinsichtlich der Nutzung von E-Sourcing hängen KMU nach wie vor deutlich hinter den größeren Unternehmen zurück. Im Rahmen des Workshops soll diskutiert werden, welche Optionen insbesondere für KMU im Bereich der Tools für Lieferantenmanagement und Ausschreibungen bestehen und wie eine erfolgreiche Umsetzung realisiert werden kann.

Folgende Punkte standen im Fokus des Workshops:

  • Fehlende Ressourcen – fehlende Wirtschaftlichkeit: Machen E-Sourcing-Lösungen bei KMU Sinn?
  • Potenziale der Tools und unternehmensinterne Voraussetzungen
  • Fachliche und technische Integration
  • Kauflösung oder Mietmodell – E-Sourcing aus der Cloud?
  • Erfahrungen bei der Einführung und der Nutzung im Tagesgeschäft

 
Risiken fest im Griff – Effektives Risikomanagement in der Beschaffung von KMU, 13.12.2011, Würzburg

Ein systematisches Management von Risiken in der Beschaffung leistet neben der Erfüllung von gesetz-lichen Anforderungen einen wesentlichen Beitrag zum nachhaltigen Erfolg des Unternehmens. Vielfältige Faktoren wie volatile Wechselkurse, kurzfristige Lieferantenausfälle oder Naturkatastrophen gefährden den Erfolg der Beschaffung und damit des Unternehmens. Ein effektives und anforderungsgerechtes Risikomanagement unterstützt beim Umgang mit wirtschaftlichen Turbulenzen und der zunehmenden Komplexität globaler Beschaffungsstrukturen. Im Rahmen des Workshops sollen Ansätze vorgestellt und diskutiert werden, wie ein effizientes und pragmatisches Risikomanagement implementiert werden kann.

Folgende Punkte standen im Fokus des Workshops:

  • Risikomanagementprozess als Handlungsrahmen
  • Risikoarten in der Beschaffung
  • Analyse- und Bewertungsmethoden
  • Strategien zum Umgang mit Risiken
  • Pragmatische Umsetzungen eines Berichtssystems für den Mittelstand
  • Organisatorische Verankerung eines wirksamen Risikomanagements

 

Rohstoffbeschaffung – Management von Preis- und Versorgungsrisiken in KMU, 25.10.2011, Würzburg 

Rohstoffe bilden den Ausgangspunkt jeder Wertschöpfungskette. Ihr Anteil an den Fertigungskosten ist häufig deutlich höher als beispielsweise die Lohnkosten und beträgt nicht selten 50 % und mehr. Das rasante Wirtschaftswachstum in vielen Entwicklungsländern, allen voran China, hat die Nachfrage nach Rohstoffen, wie Kohle, Eisen und Kupfer, stark ansteigen lassen. Gleichzeitig ist es in der jüngeren Vergangenheit verstärkt zu Zusammenschlüssen unter den Rohstoffförderern gekommen, die dadurch ihre Marktmacht ausbauen konnten. Sowohl die Preise als auch die Preisvolatilität von Rohstoffen haben in der Folge stark zugenommen und stellen rohstoffverarbeitende Unternehmen vor große Heraus­forderungen. Rohstoffrisikomanagement wird daher zunehmend zu einem wesentlichen Erfolgsfaktor. Im Rahmen des Workshops sollen Ansätze diskutiert werden, wie insbesondere KMU mit diesen geänderten Bedingungen umgehen sollten.

Folgende Punkte standen im Fokus des Workshops:

  • Rohstoffe und ihre Bedeutung für produzierende Unternehmen
  • Ansätze zur Bewertung von Rohstoffrisiken
  • Die Bedeutung von Transparenz bei der Betrachtung von Rohstoffrisiken
  • Möglichkeiten zum Umgang mit Rohstoffrisiken in KMU
  • Erfahrungen mit Sicherungsgeschäften (Financial Hedging)

 

Standardisierung und Klassifizierung von Material, 05.07.2011, Würzburg
Die Standardisierung und Klassifizierung des Materials sind grundlegende Maßnahmen zur Rationa­lisie­rung in Unternehmen. Sie bilden zum einen die Voraussetzung, um die notwendige Transparenz im Unternehmen über die Ausgaben zu schaffen, um Synergien und Bündelungspotenziale zu erschließen, sich elektronisch mit Geschäftspartnern zu vernetzen oder Benchmarks mit anderen Unternehmen durchzuführen. Zum anderen senken sie maßgeblich die „Komplexitätskosten“, z. B. durch die Redu­zierung des Entwicklungs-, Dispositions- und Steuerungsaufwands oder von Lagerbeständen.

Die Umsetzung dieser Maßnahmen stellt Unternehmen jedoch häufig vor große Herausforderungen. Im Rahmen des Workshops wurden insbesondere folgende Problemstellungen diskutiert :

  • Eindämmung des „Wildwuchses“ an Neuteilen vs. Akzeptanz der Teilevielfalt im Unternehmen: Strategien und organisatorische Konzepte
  • Operative Verantwortlichkeiten und Prozesse zur Klassifizierung von Materialien sowie zur Anlage und Freigabe von Stammdaten
  • Ergebnismessung der Standardisierung (Total Cost Betrachtung)
  • Warengruppenstruktur: eCl@ss/UNSPSC vs. proprietärer/eigener Klassifikationsschlüssel
  • Erfahrungen mit elektronischen Tools und Hilfsmitteln zum Materialdatenmanagement