Ihr Ansprechpartner

Philo Holland
Tel.: ++49/(0)931/465 1484
Mail: Philo.Holland@cfsm.de
BCI-Studie
Vertiefende Informationen
CfSM – White Paper: Multikulturelle Kompetenz deutscher Einkäufer und Logistiker
Bogaschewsky, R.: Welche Kultur, welcher Typ?, in: BIP: 1-2011
Business Culture Integration (BCI)
Interkulturelle Kompetenz für Sie, Ihr Unternehmen und Ihre Supply Chain!
Prozesse werden von Menschen getragen! Globale Supply Chains sind heute selbstverständlich: Wertschöpfungsketten über mehrere Kontinente und lokale Versorgungsstrukturen im Produktionsland stellen hohe Anforderungen an Gestaltung, Planung, Durchführung und Kontrolle. Doch selbst in scheinbar perfekten Systemen treten permanent Probleme auf, deren Ursachen sehr häufig in einem unzureichenden Management der zwangsläufig immer vorliegenden Kulturunterschiede liegen.
Supply Chains sind keine abstrakten Gebilde, sondern werden von Menschen „gelebt“. In der Praxis bedeutet dies, Mitarbeiter, Lieferanten, Dienstleister und Behörden aus diversen Kulturen zu einem Ganzen zu integrieren. Dass „Andere“ oftmals nicht verstehen (können), was Sie von ihnen wollen, oder es zwar verstehen, dann aber nicht tun, hat vermutlich jeder mehr als oft erlebt. Die Ursache sind in der Regel weder primär sprachliche Probleme, noch eine Verweigerungshaltung der anderen Seite. Vielmehr sind Ihre Partner es nicht gewohnt, Dinge auf die gleiche Art und Weise zu tun wie Sie.

Lernen Sie nicht nur eine einzelne Kultur kennen, sondern erlernen Sie eine systematische Vorgehensweise, um sich auf jede Kultur selbstständig und zielgenau einzustellen!
Tatsächlich teilen nur weniger als 10% der Weltbevölkerung „unsere“ Sicht, nämlich „Das Geschäft kommt zuerst“ und erst dann die Beziehung zum Geschäftspartner. Auch die Effizienz sowie Zielgerichtetheit unserer Prozesse, die Strukturiertheit der Vorgehensweise sowie viele hinter den Handlungen stehende Werte und Überzeugungen sind beim Geschäftspartner aus einem anderen Kulturkreis anders ausgeprägt.
Wir sind nicht gleich – aber wir haben übereinstimmende Werte und Überzeugungen! Wichtig ist es zu verstehen, dass es nicht nur Unterschiede zwischen Kulturen gibt, die im Falle des Ignorierens dieser Verschiedenheit der Menschen fatale Folgen beispielsweise für das Sourcing haben können. Es ist auch völlig falsch anzunehmen, dass wir „Deutschen“ alle kulturell gleich geprägt sind. Die individuellen kulturprägenden Grundlagen und Erfahrungen lassen sich messen, so dass ein „Matching“ der individuellen kulturellen Prägung mit jeder anderen Basiskultur auf einfache Weise möglich ist und als Vorbereitung für interkulturelle Geschäftskontakte von hohem Nutzen sein kann.
BCI Webservice

Kern von BCI ist eine umfassende interkulturelle Datenbank. Sie enthält die Profile von über 100 Ländern und Kulturen, die permanent erweitert und aktualisiert werden.
Hier können Sie Ihr individuelles kulturelles Profil über einen Online-Fragebogen hinterlegen und sich jederzeit und effizient auf andere Kulturen einstellen.
Lernen „Just-in-time“! Gleichwohl das Erlernen kultureller Fähigkeiten mit der Aneignung einer Fremdsprache vergleichbar ist, können Sie sich mit Hilfe des BCI-Webservices darauf konzentrieren, was Sie in der konkreten Geschäftssituation benötigen – nicht mehr aber auch nicht weniger.
„One Click to the world“ – in 3 Minuten für jede von über 100 Kulturen vorbereitet!
Der BCI-Ansatz ermöglicht es Ihnen, zunächst mehr über sich selber zu erfahren. Mittels eines Online-Assessment wird Ihr individuelles Kulturprofil ermittelt. Danach erlernen Sie im BCI-Ansatz einen standardisierten Prozess, um Ihr Profil mit über 100 Kulturen zu vergleichen und sich so in kürzester Zeit auf eine andere Kultur einzustellen. Im Anschluss können Sie innerhalb von 3 Minuten Ihre individuellen kulturellen Übereinstimmungen und Divergenzen bezogen auf einen ausländischen Geschäftspartner abrufen und sich so schnell und effizient, gleichsam aber fundiert vorbereiten.
Die Basis von BCI ist das Kulturen-Modell von Richard D. Lewis, das seit 1988 in über 800 multinationalen Unternehmen und 20 Universitäten mit über 70.000 Nutzern eingesetzt wird.
Die Grundlage - das Lewis-Modell
Diese praxiserprobte Vorgehensweise, die seit 1988 in über 800 multinationalen Unternehmen und 20 Universitäten mit über 70.000 Nutzern eingesetzt wird, hilft interkulturelle Missverständnisse zu vermeiden und Gemeinsamkeiten zu entdecken.
Grundlage ist die Messung der kulturellen Prägung nach den Dimensionen L: Linear-aktiv, M: Multi-aktiv und R: Reaktiv. Linear-aktiv geprägte Menschen sind eher sachlich-orientierte, sukzessiv und strukturiert vorgehende Planertypen, die sich an Fakten, Ergebnisse, Zeitpläne, Institutionen und Gesetze halten. Typisch deutsche Eigenschaften (sollte man denken). Multi-aktive Typen sind dagegen emotional, redselig, impulsiv und orientieren sich an der Familie und ihrem Beziehungsumfeld. Hierfür stehen Südamerikaner, aber auch Italiener und Spanier. Als reaktiv werden Menschen bezeichnet, die höflich und freundlich sind, sich anpassen und mehr zuhören als selbst das Heft des Handelns sichtbar in die Hand nehmen. Das persönliche Netzwerk, die gemeinschaftliche Verpflichtung und kollektive Harmonie sind die wesentlichsten Grundwerte, die Gesichtswahrung ein Muss. Klassische Merkmale für die ostasiatische Welt, wie die meisten von Ihnen im Rahmen Ihrer Aktivitäten sicher bereits erfahren durften.
BCI wird sowohl für Personen als auch für Unternehmen angeboten:
1) Individuelle interkulturelle Kompetenz
Innerhalb von 2,5 Tagen werden Sie mit dem BCI-Ansatz intensiv vertraut gemacht, absolvieren das Assessment zur Ermittlung Ihres individuellen Profils, lernen den Webservice von cultureactive kennen sowie in Fallstudien und praktischen Übungen für sich zu nutzen.

Nach der BCI-Zertifizierung können Sie den BCI-Webservice individuell nutzen und bei Bedarf in weiteren BCI-Seminaren Ihr Wissen vertiefen.
2) Interkulturelle „Optimierung“ von Organisationen und Supply Chains
Die erfolgreiche Umsetzung einer internationalen Einkaufsorganisation oder von grenzüberschreitenden Supply-Chain-Prozessen scheitert häufig an kulturellen Differenzen. Mit Hilfe des BCI-Ansatzes können wir die Problemfelder identifizieren, messen und gezielt lösen.
|
|
|

