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Montag, 16. Oktober 2017
Ihr Ansprechpartner

 

Prof. Dr. Ronald Bogaschewsky
Tel.: ++49/(0)931/318-2936
Mail: boga@cfsm.de

Optimierung des Lager- und Kommissionierbereichs

In vielen Unternehmen ist die Lagerhaltung auch heute noch ein enormer Kostentreiber. Probleme bereiten vielfach nicht nur die durch Lagerbestände verursachten Kapitalbindungen, sondern vor allem Ein- und Auslagerungsvorgänge, die traditionell zu den personalintensivsten Tätigkeiten im Lager gehören. Schlanke Lagerprozesse sind daher eine Grundvoraussetzung, um eine hohe Lieferfähigkeit und niedrige Kosten gewährleisten zu können.

Mit einer standardisierten Software ist eine Überprüfung von Verbesserungspotentialen in der Regel nur begrenzt möglich, da herkömmliche Anwendungsprogramme die individuellen Be-sonderheiten von Lagereinrichtungen nicht abbilden können. Deshalb ist eine individuelle Betrachtung der jeweiligen Lager- und Kommissionierfläche notwendig.
 

Unsere Leistungen:

• Layout- und Standortplanung: 
Wir prüfen, ob durch Umstellen, Umordnen oder durch eine Veränderung des Lagerlayouts Verbesserungen erzielt werden können.

• Strategien der Lagerplatzvergabe:
Wir finden heraus, ob durch die Veränderung der Zuteilung der Artikel auf die Lagerplätze Verbesserungspotentiale erschlossen werden können.

• Routenplanung und Lagertechnik:
Wir stellen fest, ob die Kommissionierroute verkürzt oder neue Lagertechniken sinnvoll zum Einsatz kommen können.
 

Berücksichtigung körperlicher Belastungen von Lagerarbeitern

Muskel-Skelett-Erkrankungen, insbesondere in den Bereichen Hand, Arm, Schulter und Lendenwirbel sind insbesondere bei Tätigkeiten, die den physischen, manuellen Transport von Gütern erfordern, ein wichtiges Thema. Zu den Bereichen, in denen die  meisten derartiger Verletzungen und Erkrankungen aufgrund unergonomischer Arbeitsbedingungen vorkommen, zählen Waren- und Kommissionierlager. Aufgrund der Unersetzlichkeit menschlicher Arbeit in den meisten Kommissionierlagern kommt es dort häufig zu Verletzungen des Hand-Arm-Systems sowie der Lendenwirbel durch Lastenhandhabung. Die Kosten krankheitsbedingter Fehlzeit in Unternehmen betragen jährlich ca. 30 Mrd. Euro, Schäden am Knochengerüst bzw. muskuläre Schäden – und insbesondere Rückenleiden – stellen hierbei die häufigste Krankheitsursache dar.

Wir können Ermüdungserscheinungen und Verletzungsrisiken in der optimalen Layoutplanung und der Organisation des Kommissioniervorgangs berücksichtigen, um das Risiko derartiger Erkrankungen zu verringern, Langzeitschäden zu vermeiden und damit einen erheblichen Kostenfaktor zu  minimieren sowie die Arbeitsplatzqualität für die in der Kommissionierung beschäftigten Mitarbeiter zu erhöhen.